unbare Entnahme GmbH

Die unbare Entnahme wird im Rahmen einer Einbringung in der Einbringungsbilanz eingebucht, um diesen Betrag KEST frei zu belassen. Das ist wie viele glauben kein Steuergeschenk des Finanzamts, sondern nur eine logische Folge des Ertragsteuerrechts. Da das eingebrachte Kapital bereits zur Gänze der Einkommensteuer unterworfen wurde, würde es zu einer Doppelbesteuerung kommen, wenn man den bereits bis zum Einbringungsstichtag erwirtschafteten Gewinn, den man bereits versteuert hat, nochmal einer Kapitalertragsteuerbelastung unterziehen würde.

Der Berechnung der unbaren Entnahme sind enge Grenzen gesetzt: Maximal 50% des Verkehrswerts des Betriebes und maximal in Höhe des Buchwert Eigenkapitals.

Die Höhe des Verkehrswert hängt ua wesentlich von der Höhe des zu bewertenden Firmenwertes ab. Ein Gutachten ist jedenfalls ratsam. Sensibel reagiert das Firmenbuchgericht an gründungsnahe Einbringungen, da sie im Verdacht stehen die strengen Regeln der Sachgründung zu umgehen und eine verdeckte Einlagenrückgewähr durch Rückzahlung der unbaren Entnahmen aus Barmitteln der Gründung  zu bedienen.

 


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