Der Bürohund

Am Thema Tier scheiden sich die Geister; man kann sie lieben – oder eben nicht. Doch ist es hin und wieder gelebte Praxis, dass Arbeitnehmer ihr Haustier ins Büro mitbringen möchten. Ist das gut und sinnvoll?


Gut gegen Stress

Wer schon mal im Streichelzoo war, kann es wohl bestätigen – der harmonische Kontakt zu Tieren, sei dies Spielen, Füttern, Sprechen, Streicheln – wirkt positiv auf die Laune. Man fühlt sich mehr im Einklang mit seiner Umwelt und ist fröhlich, gemeinsam mit seinem tierischen Gegenüber. Doch ist das nur ein Gefühl? In jüngster Vergangenheit haben sich Universitäten vermehrt dem Thema „Tier im Arbeitsalltag“ befasst und kamen einstimmig zu dem Ergebnis, dass es gut für den Menschen sei, ein Tier in den Alltag zu integrieren.

“Man’s best friend may make a positive difference in the workplace by reducing stress and making the job more satisfying for other employees”, according to a Virginia Commonwealth University study.

http://www.news.vcu.edu/articl...

Im Sinne der Wissenschaftsgläubigkeit senkt dort allein die Anwesenheit eines Tieres im selben Raum den Blutdruck und das Empfinden von negativem Stress (University of Buffalo).

http://derstandard.at/1381369615614/Beste-Medizin-Der-verbotene-Hund-im-Buero

 

Everybodys darling?

Geschmäcker sind einfach verschieden, vergessen Sie das nicht. Es kann sein, dass manche Kollegen Ihren Hund nicht im Büro haben wollen. Überlegen Sie, wie eine Lösung aussehen könnte und versuchen Sie das Problem proaktiv zu lösen. Aber keine Sorge; bei diversen Studien auf Arbeitnehmerplattformen im Internet spricht sich die große Mehrheit für einen Bürohund aus.

Und wahrscheinlich ist Ihr Hündchen, wenn erst einmal im Büro, so freundlich, dass er selbst Zweifler davon überzeugt, dass Hunde im Büro auch das tägliche Miteinander und somit das gesamte Büroklima verbessern können.

Was sagt die Statistik? - sehen Sie hier eine repräsentative Darstellung von karriere.at

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First steps / Etikette

Doch bevor nun Ihren vierbeinigen Liebling sofort in die Hundetasche packen und ins Büro fahren, sollten Sie Mensch und Tier bestmöglich auf die Situation vorbereiten. Dazu sollten Sie sich zu folgenden Punkten Gedanken machen:  

  • Arbeitsrecht – es gibt keine Verankerung im Gesetz auf ein Recht, Ihr Haustier in das Büro mitzubringen
  • Versicherung – Sie haften für alle Schäden, die einem Dritten durch Ihren Hund entstehen. Sind Sie ausreichend versichert?
  • Schriftliche Genehmigung – dass Sie zu allererst im Büro fragen, ob Ihr Arbeitgeber Hunde gestattet, ist selbstredend. Doch fragen Sie Ihre Mitarbeiter; Kollegen, mit denen Sie eng zusammenarbeiten und die dadurch ebenfalls viel Zeit mit Ihrem Hund verbringen würden. Lassen Sie sich Zusagen eventuell schriftlich bestätigen.
  • Etikette – Ihr Liebling sollte eine gewisse Büroetikette wahren können. Dazu gehören: Stubenreinheit, kein Anspringen bzw Anknurren, wenn jemand Fremdes Ihr Büro betritt, kein Kläffen und die Gewohnheit an diverse Geräusche und viele verschiedene Menschen. Auch ist es wichtig, dass der Hund entspannt bleiben kann, wenn Frauchen oder Herrchen keine Zeit zum Spielen haben.
  • Gassi– Ihre Mittagspause bietet sich an, eine Gassirunde einzulegen. Gassisackerl sind im Handel äußerst günstig und vielerorts sogar zur freien Entnahme – ein guter Fixpunkt für den täglichen Spaziergang. Und vielleicht übernimmt ja das ein oder andere Mal ein Kollege den Weg für Sie!
  • Leckerli - Halten Sie auch stets verschiedene Leckerlis bereit, um Ihren Hund beschäftigen, belohnen oder auch mal ablenken zu können.

https://www.karriere.at/blog/hunde-im-buro-tipps.html

http://bv-bürohund.de/ 

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